Die Stadt Santiago de Cuba

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Die Stadt Santiago de Cuba

  • Städte in Lateinamerika: Santiago de Cuba, Kuba
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Santiago de Cuba ist mit seinen 445.400 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kubas, die hinsichtlich Musik, Literatur und Politik als langjährige Rivalin Havannas angesehen wurde. Der Einfluss der französischen Siedler des 19. Jahrhunderts wird durch jenen der afrikanischen, haitianischen und spanischen Kulturen ergänzt und verleiht der heutigen Stadt einen sehr multikulturellen Flair.

Die Bewohner Santiagos genießen den Ruf, aufgeschlossene, glückliche und gastfreundliche Menschen zu sein.

In Santiago de Cuba, im Südosten der Insel gelegen, scheint die spanische Kolonialzeit noch immer präsent zu sein. Im Gegensatz zu Havanna ist Santiago de Cuba frei von amerikanischen Wolkenkratzern aus den 1950ern. Die Stadt beheimatet darüber hinaus die Universidad de Oriente, die als eine der wichtigsten Bildungseinrichtungen Kubas gilt.

Den Besuchern der Stadt bietet sich ganzjährig die Möglichkeit, die idyllischen Strände zu genießen oder durch das beeindruckende Hafenviertel, das Santiago vor über fünf Jahren zu einer bedeutenden Hafenstadt gemacht hat, zu schlendern.

Die älteste Kathedrale auf Kuba (1522) ist nicht nur eine von historischer Bedeutung interessante Sehenswürdigkeit, sondern auch die weltweit erste lithographische Werkstatt. Die Gründer dieses Meisterwerkes waren Don Juan Meta und Tejada. Weitere in kultureller Hinsicht herausragende Institutionen sind unter anderem 'La Antigua Filarónica' (später auch unter dem Namen Sociedad Filarmónica Cubana bekannt) 'La Sociedad Beethoven' und 'El Liceo de Santiago'. Die schönen Kunstakademien spiegeln das Santiago der großen Musiker wider und machen die Stadt zu einem der wichtigsten historischen Kulturzentren Amerikas.